Die Vergangenheit
Ein Chor, eine Band, ein
Saxophon-Quintett......
Gegründet wurde der Chor 1980 von Rolf Schwarz als Jugendband und war
von da ab fester Bestandteil der St. Petri Kirchengemeinde in
Geesthacht.
Neben der Kantorei, die das kirchliche "Pflichtprogramm"
der
St. Petri Kirchengemeinde absolvierte, sollte hier die
"Kür" geprobt werden, nämlich das Singen von Gospel-Songs.
Anfang der 90er Jahre, also über zehn Jahre
später, war die "Jugendband" in die Jahre
gekommen.
Bei einem Konzert wurde das Publikum aufgefordert,
einen Namen zu finden.....
....so entstand die " Fresh Old
Gospelband".
Als Rolf Schwarz 1997 leider viel zu früh verstarb, musste der
Chor einen schweren Schlag hinnehmen.
Zum Glück fand er in Rolf Miehl einen neuen Leiter, der auch heute noch
die Zügel fest in der Hand hält.
Damals hatte der Chor einen Stamm von ungefähr 18 aktiven Sängerinnen
und Sänger
Bald "gesellte" sich eine
Band mit Schlagzeug, Gitarre und Bass dazu, die bei den Konzerten für
den nötigen "Drive" sorgte.
Von Rolf Miehl wurde das Saxophon-Quintett "Sax´n Rolf" ins
Leben gerufen, das zum Teil aus aktiven Chormitgliedern besteht und
ebenfalls bei Konzerten immer mit von der Partie ist.
Mitte des Jahres 2001 beschlossen wir, uns
aus der St.Petri Kirchengemeinde zu lösen und den Schritt in die
Selbstständigkeit zu wagen.
Wir gründeten den Verein "Music-Edition-Geesthacht".
Diese Struktur gab uns die Möglichkeit, weiterhin unter unseren alten,
liebgewonnen Namen aufzutreten.
Die Gegenwart
Ein Chor, eine Band, ein Saxophon-Quintett.....
Daran hat sich nichts geändert, auch
unserer Leidenschaft für den Gospel sind wir natürlich treu geblieben.
Ebenso der Maßgabe, keine Eintrittsgelder zu verlagen, sondern auf
Spenden zu vertrauen.
Einen Teil unserer Spenden werden wir auch weiterhin an caritative oder
gemeinnützige Einrichtungen weitergeben.
Der Chor hat seit der Vereinsgründung
erfreulicherweise "zugenommen".
10 neue Sängerinnen füllen unsere Reihen.
Allerdings hat es in der 2. Hälfte des
Jahres 2001 viel Arbeit und Stress gegeben.
Der Verein musste organisiert werden, ebenso das traditionelle
Weihnachtskonzert am 2. Adventssonntag und dabei natürlich die
intensive Probenarbeit.
Erstmals fand das Konzert nicht wie sonst in der St. Petri Kirche statt,
sondern in der Aula der Silberbergschule in Geesthacht.
Und wir, die wir eigentlich gewohnt waren
eine Kirche zu füllen, wir hatten nun doch dieses Loch in der
Magengegend und der eine oder andere Nerv lag gefährlich blank.....
.....die ganze Umstrukturierung.....
.....waren die Plakate und Handzettel angenommen worden.....
.....waren die "Neuen" wirklich fit für´s Konzert.....
.....waren die Programme verteilt.....
.....der neue Auftrittsort.....
.....die Aula hat ja "nur" 200 Plätze, aber wenn nun gar
keiner....
Aber sie kamen! Die Aula war voll besetzt,
sogar auf dem Gang wurden Stühle gestellt!
Als der Vorhang aufging, füllte sich das
Loch in der Magengegend mit Wärme, wurde Dankbarkeit, wurde Stolz,
wurde Glück
Wir haben uns die Seele aus dem Leib
gesungen und gespielt und das Feedback war phantastisch!
Was für eine Superstimmung!
2 Stunden und 2 Zugaben später war das
Konzert zu Ende und wir waren völlig erschöpft.
Trotz des strengsten Infektions-Verbotes durch unseren Boß, hatten sich
doch viele von uns in der Woche vor dem Konzert überwiegend von
Aspirin, Grippepillen, Nasensprays und merkwürdigen, streng geheimen
Mixturen
(...hab´ ich von meiner Oma...) ernähren müssen.
Wir waren restlos fertig, aber auch restlos zufrieden.
Mit diesem Gefühl im Herzen werden wir
unseren Weg weitergehen.
..aber im Laufe der Zeit ändern sich auch
Wege.
Die Band um Hans-Günther "Nünne" Jürgensen verfolgt eigene
Projekte.
Sie engagieren sich für die musikalische Freizeitgestaltung mit
Jugendlichen. Es werden Musicals einstudiert, die Geschichten aus dem
Alltag erzählen, zum Teil selbst vertont, und mit Erfolg aufgeführt.
Auch die Saxophone sind zur Zeit in anderen Projekten eingebunden.
Uns alle verbindet aber weiterhin die Liebe
zur Musik und der Wunsch,
Freude zu erleben und zu weiter zugeben.